Gefahren im Netz

Probleme im Internet

Die Annahme mancher Eltern, dass Kinder durch die Installation einfacher Filterprogramme oder Suchmaschinen für Kinder bedenkenlos surfen können, ist leider noch immer ein Trugschluss. Nicht ohne Grund versuchen aktuell Gesetzes- wie Medienhüter, einen Lösungsweg für bestehende Problematiken rund um den Kinder- und Jugendmedienschutz zu finden. Bislang allerdings ohne überzeugenden Erfolg. Die Probleme und Gefahren, sobald Kinder im Internet surfen, bleiben bestehen. 


Kinder surfen ziellos – bis hin zu gefährlichen Webseiten

Anders als Erwachsene, die konkrete Vorstellungen davon haben, was sie im Internet suchen, surfen Kinder ziellos durch das Netz. Aus Neugierde, aus Spaß oder um Hausaufgaben zu recherchieren. Dabei können sie auch auf Seiten stoßen, die für Kinder vollkommen ungeeignet sind, die sie verstören, beängstigen und schwierig zu verstehen sind.

Selbst über Kinder-Suchmaschinen ist es möglich, durch ein paar Klicks auf Seiten mit problematischen Inhalten zu stoßen. Seien es Pornoseiten, gewaltverherrlichende sowie rechtsextremistische Propagandaseiten, Bulimie- oder sogar Suizidforen.

Eltern müssen sich darüber bewusst sein, dass das Internet eine Parallelwelt darstellt ‒ mit all seinen Schattenseiten. Wie in der realen Welt gibt es auch hier Orte und Winkel, vor denen Kinder von Grund auf geschützt werden müssen.


Anonymität bringt auch falsche Freunde

Durch das Internet ist es möglich, mit Freunden in Kontakt zu treten, sich in Chatforen auszutauschen und neue Freunde zu finden. Genau das macht den Reiz von sozialen Netzwerken auch für Kinder aus:

Welche Hobbys hat Marie? Gibt es neue Fotos von Robin? Hat jemand die gleichen Probleme wie ich?

Die Leichtgläubigkeit von Kindern in der Preisgabe ihrer persönlichen Daten und Gedanken bringt sie leider schnell in Gefahr, Opfer von Kriminellen zu werden.

Mit einer falschen Identität melden diese sich in den Foren der Kinder an und erschleichen sich ihr Vertrauen. Mit harmlosen Benutzernamen wie z. B. „Blinky“ oder „Spongebob98“ erschaffen sich potenzielle Täter falsche Identitäten, um mit Kindern in Kontakt zu treten. Im schlimmsten Fall erreichen sie dadurch auch reale Treffen, ohne dass die Eltern davon erfahren.


Cyber-Mobbing – was ist das denn?

Schulhofgelächter über „Paule ist so doof wie Brot“ und „Da kommt Toni Tonne“ war gestern.

Die zweifelhaften Qualitäten der Vorführung von Schwächen anderer Mitschüler haben mittlerweile größere Ausmaße angenommen.

Soziale Netzwerke und Chatforen ergänzen die Kommunikation der Kinder und Jugendlichen untereinander und verleiten diese häufig zu unüberlegten und übermütigen Kommentaren, da sie sich hinter ihren Benutzernamen in Sicherheit wiegen.
Beschimpfungen und Anfeindungen sind keine Seltenheit. Und leider werden auch hier Gerüchte und Lügen gestreut.
Die Opfer haben meistens keine Chance, sich zu rechtfertigen oder die Kontrolle über die Situation zurückzugewinnen. Zurück bleiben verzweifelte Kinder und Jugendliche, die sich schämen, ihren ahnungslosen Eltern von ihren Sorgen zu berichten.

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